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Was zu tun ist, wenn der Hund nicht frisst

Aber was ist, wenn der Hund sein Hundefutter nicht frisst, wie er es sollte?

Das Wichtigste zuerst: Hundebesitzer sollten sich nicht zu viele Sorgen machen! Hunde können eine ganze Zeit lang ohne Futter überleben. In der Zwischenzeit bietet es sich an, nachzulesen und zu recherchieren, warum der Hund nicht fressen möchte, und was getan werden kann, damit der Vierbeiner schnell wieder Appetit bekommt.

Wie lange kann ein gesunder Hund ohne zu fressen auskommen?

Die meisten gesunden Hunde können bis zu fünf Tage ohne Futter auskommen, allerdings gilt diese Zahl nur, wenn das Tier noch reichlich Wasser trinkt. Manche können sogar bis zu sieben Tage ohne Futter auskommen, allerdings sollte es nie so weit kommen, ohne den Hund zum Tierarzt zu bringen.

Wenn der Hund nicht bei bester Gesundheit ist, wird er wahrscheinlich schon nach fünf Tagen ohne Essen nicht mehr gut beisammen sein. Der Gang zum Tierarzt sollte dann schon bedeutend früher erfolgen.

Warum will der Hund nicht fressen?

Dies ist wahrscheinlich die dringlichste Frage. Es gibt grundsätzlich mehrere Gründe, warum ein Hund nicht mehr frisst. Manche erfordern nur einen einfachen Tierarztbesuch, andere wiederum können einen längeren Heilungsprozess nach sich ziehen.

Medizinische Gründe

Die Liste der medizinischen Zustände, bei denen ein Hund seinen Appetit verlieren kann, ist lang. Einige der häufigsten sind jedoch die folgenden:

  • Verdorbener Magen
  • Infektion
  • Allergien
  • Schmerzen aufgrund von Wunden oder Arthritis (Arthritis tritt häufiger bei älteren und erwachsenen Hunden auf)
  • Gingivitis oder andere Zahnprobleme
  • Parasiten
  • Autoimmunkrankheiten

Schwere Erkrankungen wie Krebs, Diabetes, Organversagen, etc. Diese erfordern so schnell wie möglich eine Behandlung.

Psychische Gründe

Auch psychische Zustände, die bei Hunden auftreten, können definitiv eine Appetitlosigkeit verursachen. Dies sind z. B. Depressionen und Angstzustände. Kurioserweise treten die gleichen Symptome auch bei Menschen auf, die an diesen Krankheiten leiden.

Hunde mit Depressionen sind nicht so verspielt oder allgemein so aktiv wie andere Hunde. Ihr Schlafrhythmus kann sich ändern. So kann der Hund beispielsweise fast den ganzen Tag und die ganze Nacht schlafen, oder aber überhaupt nicht genug Schlaf bekommen. Letzteres kann mit der Zeit zu einer erhöhten Reizbarkeit führen.

Der Hund ist zu wählerisch

Katzen haben den Ruf, wählerische Esser zu sein, aber auch Hunde können ein solches Verhalten zeigen und sehr wählerisch sein, wenn es um ihr Futter geht. In diesem Fall hilft es, verschiedene Futtersorten auszuprobieren, bis sich der Hund für eine entscheidet und dann bei dieser bleibt. Es erfordert mitunter viel Geduld, um ein Futter zu finden, das der Hund akzeptiert und fortan stetig frisst. Wer jedoch nicht zu früh aufgibt, wird am Ende siegreich sein!

Unabhängig davon, was die Ursache dafür ist, dass der Hund die Nase über sein Futter rümpft – ein Besuch beim Tierarzt kann sinnvoll sein, um das Problem an der Wurzel zu packen und den Hund wieder hungrig zu machen. In vielen Fällen kann nur ein Profi das Problem richtig diagnostizieren und den Hund wieder gesund machen.

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