Ratgeber

Tipps und Tricks für ein gesundes, schönes Fell

Wie man das Fell richtig pflegt

Das Fell eines Hundes ist sein markantestes Merkmal und seine größte Anziehungskraft. Ob seidig glatt, gelockt oder struppig, ein Hundefell sieht nicht nur gut aus. Es hält den Hund im Winter warm und im Sommer kühl. Es kann Dinge wie Schmutz und Feuchtigkeit abweisen, aber auch andere Hunde (da es Chemikalien von der Haut in die Luft überträgt) anziehen. Das Fell eines Hundes ist zudem ein aussagekräftiger Indikator für die allgemeine Gesundheit.

Funktionen des Fell beim Hund

Die Hauptfunktion des Hundefells ist es, die Haut des Hundes vor der Sonne zu schützen, ihn warm oder kühl zu halten und Schmutz und Wasser fernzuhalten. Es hört sich einfach an, aber Hundehaar ist tatsächlich sehr komplex. Es gibt eine atemberaubende Vielfalt an Farben, Mustern, Längen und Strukturen, die eine genetische Geschichte über den Hund erzählen. All diese Pracht verdient entsprechende Pflege und Aufmerksamkeit. Daher möchten wir jedem Hundebesitzer die besten Tipps zur Fellpflege an die Hand geben.

Die meisten Hunderassen haben drei verschiedene Haartypen am Körper: Deckhaar (auch Primärhaar oder Topcoat genannt), Unterwolle (Sekundärhaar) und Schnurrhaare (die besondere Fähigkeiten haben). Die Unterwolle ist der Teil des Hundefells, der am dichtesten an der Haut wächst. Es hat eine weichere, flaumige Textur, die für seine Hauptfunktion – die Isolierung – unentbehrlich ist. Die Unterwolle trägt dazu bei, dass der Hund im Winter warm und im Sommer kühl bleibt.

1. Den Hund regelmäßig baden

Das bedeutet nicht jeden Tag. Wenn der Hund zu oft gebadet wird, kann das dem Fell schaden, weil es die natürlichen Fette der Haut entfernt. Ein bis zwei Mal im Monat sollte ausreichen.

2. Den Hund bürsten

Unabhängig vom Felltyp sollte das Fell alle paar Tage gebürstet werden – am besten mit einer Bürste, die zur Rasse des Hundes passt.

3. Hochwertiges Futter

Beim Kauf des Futters auf die Inhaltsstoffe achten und regelmäßig einen Teelöffel Pflanzenöl hinzugeben – das sorgt für schönes Fell.

4. Dem Welpen gesunde Leckerlis geben

Neben hochwertigem Futter sollte der Hund auch gesunde Leckerlis bekommen.

5. Den Hund vor Parasiten schützen

Flöhe und Zecken reizen die Haut des Hundes, was dazu führt, dass er sich ständig kratzt und beißt. Dies kann sowohl das Fell beschädigen als auch Probleme für die Gesundheit des Hundes verursachen, weshalb der Hund vor diesen Parasiten geschützt werden sollten.

6. Kokosnussöl verwenden

Kokosnussöl versorgt die Haut mit Feuchtigkeit und macht das Fell jedes Welpens glänzender.

7. Pflanzliche Präparate verwenden

Auch pflanzliche Präparate wie Schachtelhalm und Spirulina können das Fell des Hundes weicher machen und die Gesundheit der Haut verbessern.

8. Mit dem Tierarzt sprechen

Wenn der Hund sich viel kratzt, könnte das bedeuten, dass er eine Allergie hat. In diesem Fall ist der Tierarzt der passende Ansprechpartner. Er gibt Auskunft über die richtige Behandlung, denn jeder Hund ist anders.

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