Ratgeber

So wird mein Hund stubenrein

Wie ich meinem Hund beibringe, draußen zu pinkeln

Wer einen Hund als Welpen bekommt, meist vom Züchter, wird zunächst einmal mit dem großen Problemen konfrontiert sein, dass der Hund noch nicht stubenrein ist. Das bedeutet: Der Welpen löst sich innerhalb der Wohnung oder des Hauses gerade dort, wo es ihn drückt.

Natürlich ist es das Ziel jedes Neuhundebesitzers, dass der Hund so schnell wie möglich stubenrein wird und seine Geschäfte komplett draußen – im Garten oder auf der Straße bzw. in einem öffentlichen Park – erledigt.

Während die Stubenreinheit beim großen Geschäft in der Regel innerhalb kurzer Zeit von alleine eintritt (der Hund mag es selbst nicht, sein Nest bzw. Lager – also seinen Hundekorb – mit Kot zu beschmutzten), kann es durchaus schwieriger sein, ihm beizubringen, dass er draußen pinkeln soll.

Für viele Hundebesitzer ist dies jedoch das größte Problem, welches sie mit einem Welpen haben. Ob auf das hochwertige Parkett, auf einen teuren Teppich oder sonst wo – Hundeurin möchte niemand in seiner Wohnung oder im Haus haben. 

Damit der Hund möglichst schnell lernt, sein kleines Geschäft draußen zu verrichten, helfen die folgenden Tipps:

Immer den gleichen Platz aufsuchen: Um den Hund daran zu gewöhnen, sein Pipi draußen zu machen, ist es hilfreich, in der ersten Zeit immer den gleichen Platz anzugehen. So lernt er am schnellsten, dass hier quasi seine Toilette ist. Dabei hilft auch der Geruch des Urins, das er bereits an dieser Stelle abgesetzt hat.

Oft genug rausgehen: Welpen können den Drang nach ihrem Geschäft viel weniger einhalten als ein erwachsener Hund. Daher ist es wichtig, mit einem Hundewelpen mindestens vier- bis fünfmal pro Tag nach draußen zu gehen, damit er dort seine Geschäfte verrichten kann. Die Abstände zwischen den Gassigängen sollten in etwa gleich sein, so dass sich diese von morgens bis abends gleichmäßig über den Tag verteilen.

Den Hund belohnen: Für jedes erfolgreich verrichtete Geschäft sollte der Hund eine Belohnung erhalten. Hierbei sollte es sich um eine besonderes Leckerli handelt, also eines, das der Hund normalerweise nicht bekommt. So assoziiert er sein Geschäft mit etwas Schönem und für ihn Außergewöhnlichen.

Lob, Lob, Lob! Neben der physischen Belohung in Form von Leckerlis sollte auch das verbale Lob nicht versäumt werden. Und zwar so überschwänglich wie möglich! Der Hund muss das Gefühl bekommen, etwas ganz Tolles gemacht zu haben – und das möchte er in Zukunft natürlich wieder tun.

Zeit lassen: Welpen werden draußen mit vielen Reizen geradezu überflutet. Daher ist es wichtig, ihnen die nötige Zeit zu geben, damit sie ihre Geschäfte verrichten können. Wenn es nicht gleich klappt: Einfach teilnahmslos stehen bleiben und warten. Irgendwann wird der Hund von selbst mit seinem Geschäft beginnen.

Bildquelle: https://pixabay.com/de/

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