Ratgeber

Optimale Hautpflege für meinen Hund

Wie schütze und pflege ich die Haut meines Hundes?

Nicht nur bei langhaarigen Hunden ist das Kämmen von Wichtigkeit. Kurzhaarige Hunde kommen zwar von der Sauberkeit ganz gut alleine mit ihrem Fell klar, aber ab und an sollte man auch diese Bürsten, damit die Funktionen der Haut angeregt werden und kleine Parasiten auf der Haut wie Zecken, Flöhe und Ekzeme schnell gefunden werden können. Bei kurzhaarigen Hunden sollte man eine weiche Bürste benutzen, bei den langhaarigen Hunden ist eine etwas härtere Bürste zu empfehlen, damit die Haut entsprechend stimuliert wird.

Nähe zum Hund schafft Vertrauen

Die Nähe zeigt dem Hund, dass dieser Vertrauen zu seinem Menschen haben kann. So stärkt die regelmäßige Pflege von Haut und Haar auch die Bindung zwischen dem Hund und seinem Menschen.

Auf die Krallen sollte bei der Hautpflege ebenfalls geachtet werden, da zu lange Krallen zu schmerzhaften Verletzungen führen können, wenn der Hund sich selbst damit kratzt. Für eine gesunde Haut des Hundes gehört also auch die regelmäßige Pflege der Krallen dazu, inklusive Kürzen, wann immer dies notwendig ist.

Hunde baden – ja oder nein?

Es gibt viele Hunde, die richtige Wasserratten sind, aber hier muss zwischen Natur und Badewanne unterschieden werden. Nicht jeder Hund, der sofort in jede Pfütze oder See springt, liebt es auch gleichzeitig zu baden. Grundsätzlich schadet es dem Tier nicht, da der Hund bei starker Verschmutzung nicht in der Lage ist, sich selbst komplett zu säubern.

Wer seinen Hund auch noch mit Shampoo wäscht, der sollte unbedingt auf chemische Sachen verzichten. Hier gibt es extra Hundeshampoo in Tiergeschäften. Ist der Hund fertig gebadet, so sollte er nie trocken geföhnt werden. Am schnellsten trocknet er bei einem schönen Spaziergang.

Die Haut regelmäßig auf Parasiten und Co. untersuchen

Ekzeme und viele andere Hautirritationen können bei Hunden auch durch einen Befall mit Parasiten entstehen. Daher ist es sehr wichtig, den Hund regelmäßig auf einen entsprechenden Befall zu untersuchen.

Bei kurzhaarigen Hunden ist es in der Regel sehr einfach, jede Stelle der Haut ausführlich zu betrachten. Anders bei Hunden mit langem Fell. Hier sollte ein spezieller Kamm oder eine Bürste angeschafft werden, mit dem bzw. der sich das Fell in einzelne Partien aufteilen lässt, so dass dazwischen jeweils die Haut betrachtet werden kann.

Auch Hinterlassenschaften im Fell – zum Beispiel der Kot von Flöhen – kann auf einen Befall mit den Parasiten hindeuten. Der Hundebesitzer sollte also schon beim regelmäßigen Kämmen seines Tieres darauf achten, was sich so alles im Fell seines Lieblings tummelt. Kommt ein Verdacht auf und es ist nicht klar abzusehen, um welche Störung der Haut oder um welchen Parasit es sich handelt, sollte unbedingt ein Tierarzt aufgesucht werden. Diese kann Proben entnehmen und anhand dieser den Ist-Zustand genau bestimmen.

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