Ratgeber

Neujahrsbeginn für den Hund

Optimale Vorbereitung auf Silvester

Vor Silvester haben viele Hundebesitzer regelrecht Angst. Und die Tiere hätten es ebenso, wenn sie wüssten, was da auf sie zukommt. Gerade Hunde mit ihrem sehr guten Gehör leiden unter den lauten Böllerschüssen und den verschiedenen Geräuschen der Raketen an Silvester. Nicht selten kommt es vor, dass ein ungesicherter und ängstlicher Hund davon rennt und dann von seinem Besitzer nicht mehr wieder gefunden wird oder auf einer Straße zu Tode kommt.

Damit es nicht zu einem solch traurigen Schicksal kommt, sollten Hundebesitzer eine möglichst optimale Vorbereitung auf den Abend des Jahreswechsels treffen. Dazu gehören folgende Punkte:

Gassi gehen planen

Es empfiehlt sich, die Zeitplanung zum Gassigehen gründlich für Silvester zu überdenken. Wer beispielsweise gewöhnlich mit seinem Hund abends um 23:00 Uhr oder gar später noch einmal Gassi geht, sollte dies an Silvester tunlichst unterlassen. Raketen und Böller werden oft schon weit vor 0:00 Uhr abgeschossen, und die Gefahr ist groß, dass sich der Hund erschreckt, wenn plötzlich ein solch lautes Geräusch ertönt. Besser ist es, deutlich vor 22:00 Uhr mit dem Hund Gassi zu gehen und dann entweder noch einmal weit nach Mitternacht oder am frühen Morgen des Neujahrstages.

Häusliche Vorkehrungen

Auch das Zuhause sollte so gut wie möglich auf Silvester vorbereitet werden. Selbstverständlich für Hundebesitzer sollte es sein, dass sie an Silvester bei ihrem Tier bleiben und dieses nicht allein zu Hause lassen. Zudem empfiehlt es sich, alle Fenster im Haus rechtzeitig vor dem Feuerwerk zu schließen, damit die Geräusche so leise wie möglich im Inneren des Gebäudes bleiben. Ist der Hund besonders empfindlich, können auch die Rollläden geschlossen werden, dies dämpft die Geräusche noch einmal zusätzlich. Außerdem blitzt aus in diesem Fall nicht so stark ins Innere, wovor sich ebenfalls viele Hunde erschrecken.

Seelischer Beistand

Zeigt der Hund trotz aller Vorbereitungen wären dem Feuerwerk Angsterscheinungen, so sollte der Besitzer maßvoll darauf eingehen. Es bietet sich an, beruhigend auf den Hund einzureden und ihm ein Plätzchen direkt neben sich – beispielsweise auf der Couch – zu ermöglichen. Flüchtet der Hund in Panik unter den Tisch oder andere Gegenstände, sollte der Besitzer in keinesfalls dort mit Gewalt herausziehen. Besser ist es, sich davor zu setzen und den Hund mit Worten zu beruhigen bzw. heraus zu locken.

Tellington Touches

Um einen Hund zu beruhigen, haben sich die sogenannten Tellington Touches in der Vergangenheit sehr bewährt. Dabei wird die flache Hand auf die Flanke des Tieres – ungefähr zwischen Brustkorb und Bauch – gelegt und mit dieser anschließend Eineinviertelkreise in langsamer Bewegung vollführt. Die Hand macht also zunächst einen Vollkreis und dann einen zusätzlichen Viertelkreis. Es hat sich gezeigt, dass gerade diese Bewegung Hunde effektiv beruhigen kann.

Wer sich und seinen Hund so auf Silvester vorbereitet, wird in der Regel kaum Probleme haben. Natürlich hängt es immer vom jeweiligen Tier ab, ob ein Hund völlig gelassen auf Raketen und Böller reagiert oder in Panik ausbricht. Bei Tieren, die starke Panik bekommen, kann es ratsam sein, diesen vorab ein leichtes Beruhigungsmittel zu verabreichen. Über Art und Dosierung kann ein Tierarzt entsprechend beraten. Eine homöopathische Alternative zu Beruhigungsmitteln sind CBD-haltige Produkte, wie zum Beispiel CBD-Öl. Die Tinktur hat eine natürlich beruhigende Wirkung auf das Tier ohne es zu betäuben und ist rezeptfrei erwerbsbar. Der Hund ist weniger schreckhaft und verängstigt, sondern kann dem Silvesterabend entspannt entgegenblicken.

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