Ratgeber

National Dog Rescue Day

Der National Dog Rescue Day ist ein Tag des Tierschutzes in den USA. Nach Angaben der ASPCA kommen jedes Jahr etwa 3,3 Millionen Hunde in die Tierheime der USA. Von dieser Zahl werden rund 1,6 Millionen adoptiert, während der Rest zu seinen Familien zurückgebracht oder leider eingeschläfert wird. Diejenigen, die das Glück haben, ein Zuhause für immer zu finden, erfüllen die Herzen ihrer Menschen mit bedingungsloser Liebe und echter Freude.

Um ein Bewusstsein für die Hunde zu schaffen, die so viel tun, um unser Leben zu verbessern, hat Tails That Teach, eine gemeinnützige Organisation, den National Rescue Dog Day ins Leben gerufen. Seitdem wird dieser Tag jedes Jahr begangen, um zu würdigen und hoffentlich das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass auch Haustiere aus Tierheimen geliebt werden müssen.

Adoptieren eines Haustiers

Wer ein Haustier adoptiert, sollten Sie sich darüber im Klaren sein, dass er sich viele Jahre lang um das neue pelzige Familienmitglied kümmern muss. Es sollte alles dafür getan werden, um das Tier ein Leben lang glücklich, gesund und geliebt zu halten.

Zunächst gilt es, sich über das Tier, das man adoptieren möchte, ausführlich zu informieren. Zudem sollte daran gedacht werden, dass es Futter, Wasser, eine Unterkunft, eine vorbeugende tierärztliche Versorgung sowie eine finanzielle Planung für das Unerwartete benötigt und viel Zeit mit seinem Lieblingsmenschen verbringen möchte. Viele, die Hunde aus einem Tierheim adoptiert haben, können bestätigen, dass der Hund dankbar dafür ist, in das Zuhause und die Familie aufgenommen worden zu sein.

Ein ganzes Leben voller Liebe

Hunde sind auf uns angewiesen, wenn es um Nahrung, Unterkunft, medizinische Versorgung und Lebensqualität geht, aber sie zahlen es definitiv zurück! Und auch der Mensch profitiert davon – nicht nur durch die Liebe seines Hundes, sondern auch durch echte Vorteile für seine eigene Gesundheit! Laut der Psychologin Lisa F. Carver, Assistenzprofessorin an der Queens University Ontario, steht das Leben mit einem Haustier in Verbindung mit einem verringerten Risiko für koronare Herzkrankheiten, einer Verringerung des Stressniveaus und einer erhöhten körperlichen Aktivität (insbesondere durch Spaziergänge mit dem Hund).

Unabhängig von der Größe, der Rasse, dem Alter oder der Fellfarbe des Hundes kann die Adoption eines Hundekumpels also nicht nur dessen Leben verbessern und wunderbar machen, sondern auch das Leben von Herrchen und Frauchen!

Trotzdem ist zu bedenken:  Die Aufnahme eines neuen Familienmitglieds aus einem Tierheim sollte keine impulsive Entscheidung sein. Gründliche Recherche und Planung können helfen, ein Happy End für alle zu erreichen und dem geretteten Hund ein wundervolles (Rest-)Leben zu bescheren. Ein Gespräch mit anderen Hundebesitzern der anvisierten Rasse und mit den Mitarbeitern des Tierheims sollte Standard sein, um bestens vorbereitet in eine Adoption zu gehen. Zudem bieten fast alle Tierheime an, mit dem gewünschten Hund erst einmal zwanglos Kontakt aufzunehmen, Gassi zu gehen usw., bevor die finale Entscheidung getroffen wird.

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