Ratgeber

So beruhige ich meinen Hund

Einen überreizten Hund mit diesen einfachen Techniken beruhigen

Ein Hund kann nur in begrenztem Maße Reize aufnehmen und verarbeiten. Kommt es zu einer großen Flut an Reizen, die das Aufnahmevermögen des Hundes übersteigt, so spricht man von einer Überreizung, was verschiedene Folgen haben kann.Ein Hund kann nur in begrenztem Maße Reize aufnehmen und verarbeiten. Kommt es zu einer großen Flut an Reizen, die das Aufnahmevermögen des Hundes übersteigt, so spricht man von einer Überreizung, was verschiedene Folgen haben kann.

Körperhaltung & Verhalten

In der Regel bemerkt man einen überreizten Hund bereits an seiner Körperhaltung. Er ist sichtbar unentspannt, die Ohren sind aufgestellt, der ganze Körper scheint unter höchster Anspannung zu stehen. Die Route steht entweder sichtbar vom Körper ab oder sie ist bis unter den Bauch eingezogen. Die Augen sind starr und scheinbar unbeweglich, die Körperhaltung ist nach vorne gebeugt – wie zum Angriff bereit.

Und auch das psychische Verhalten eines überreizten Hundes wird in der Regel direkt sichtbar. Der Hund ist nervös, kann sich nicht entspannen, eventuell hechelt er ständig, schüttelt den Kopf und gähnt, um sich selbst zu beruhigen. Dies kann beispielsweise dann der Fall sein, wenn der Hund mit Artgenossen Kontakt hatte und Machtspiele ausgefochten wurden, oder auch, wenn er sich zusammen mit seinem Menschen in einer Extremsituation befindet. Auch Schmerzen und Krankheiten üben entsprechende Reize auf den Hund aus, was dann nach außen hin sichtbar wird.

Techniken, mit denen ein überreizter Hund schnell beruhigt werden kann

Die folgenden Techniken kann jeder anwenden, um seinen Hund in einer Extremsituation schnell und einfach zu beruhigen:

Guter Zuspruch: Der erste Schritt sollte darin bestehen, dem Hund beruhigend und gut zuzureden. Langsam und mit leiser, aber trotzdem deutlicher Stimme gesprochene Worte kühlen das überreizte Gemüt des Hundes. Jeder Hundebesitzer weiß am besten, auf welche Worte sein Tier am besten reagiert.

Neben dem Hund niederknien: Wer sich neben seinem Hund niederkniet, macht sich klein bzw. begibt sich auf die gleiche Höhe des Hundes, was diesen oft schon etwas beruhigt. Wird der Hund dabei mit langsamen Strichen gestreichelt, so erhöht das diesen Effekt noch.

Tellington Touches: Die sogenannten Tellington Touches sind besondere Bewegungen, die auf der Flanke bzw. am Bauch des Hundes vollzogen werden. Dabei gilt es, mit der Hand Eineinviertelkreise zu vollführen. Auch wenn es einfach klingt – die Technik wirkt oft verblüffend schnell und effektiv.

Aus der Situation herausgehen: Befindet sich der Hund in einer für ihn zu aufregenden Situation, so gilt es, diese möglichst direkt zu verlassen.

Leckerlis geben: Kaum etwas anderes kann Hunde so schnell beruhigen wie ein leckerer Snack. Am besten sind Leckerlis, die der Hund normalerweise nicht bekommt.

Spielzeug / Spiele: Sobald der Hund aus der Situation heraus ist, empfiehlt es sich, ihn mit einem Spielzeug bzw. einem Spiel abzulenken. So bleibt die Situation nicht in seinem Kopf und er wird sich besonders schnell beruhigen.

Übung macht den Meister!

Mit diesen sieben einfachen Techniken wird es jedem Hundebesitzer gelingen, seinen Hund in einer Extremsituation bzw. dann, wenn dieser überreizt ist, schnell zu beruhigen. Doch auch hier gilt: Übung macht den Meister! Die Techniken sollten immer wieder geübt werden, damit sie in der entsprechenden Situation sofort parat sind und direkt angewendet werden können. Je mehr Übung investiert wird, desto erfolgreicher wird das Ganze.

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