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Braucht mein Hund Omega Fette?

Die einfache Antwort: Ja! Die Gesundheit und des Hundes wird enorm von der einfachen Zugabe eines Omega-Ergänzungsmittels zu seiner Ernährung profitieren. Es kann die Gesundheit des Herzens fördern, Beschwerden bei chronischen Entzündungen wie Arthritis reduzieren, Hautkrankheiten lindern, die Gehirnfunktion verbessern und vieles mehr. Und wer wünscht sich das nicht für sein geliebtes Haustier?

Was sind Omega Fette?

Die meisten haben schon davon gehört, dass Omega-Fettsäuren gut für jeden Organismus sind, aber das Wissen vieler Menschen geht nicht weiter. Um einen schnellen Überblick zu geben, gibt es zwei Arten von Fettsäuren: essenzielle und nicht-essenzielle. Der Körper des Hundes ist in der Lage, die nicht-essentiellen Fettsäuren selbst zu produzieren, also lassen wir diese vorerst weg.

Die essenziellen Fettsäuren müssen jedoch aus Nahrungsquellen stammen, davon gibt es wiederum zwei Arten: Omega-3 und Omega-6. Im Allgemeinen besteht bei den meisten Hunden ein Ungleichgewicht des idealen Verhältnisses von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren, vor allem weil Omega-6-Quellen billiger und für die Tierfutterhersteller leichter verfügbar sind. Der effektivste Weg, dieses Ungleichgewicht zu beheben, ist, dem Hund ein Omega-3-Ergänzungsmittel zu geben.

Warum braucht mein Hund eine Omega-3-Ergänzung?

Die Magie der Omega-3-Fettsäuren liegt in ihrer Fähigkeit, Entzündungen zu reduzieren. Schwache chronische Entzündungen sind die Ursache für unzählige Krankheiten (z. B. Arthritis, Herzerkrankungen und sogar Krebs), und Omega-3-Ergänzungen helfen, diese in Schach zu halten.

Übergewicht ist eine der häufigsten Ursachen für eine schwache chronische Entzündung. Inzwischen sind mehr als die Hälfte aller Hunde übergewichtig. Omega-3-Fettsäuren sind nicht nur eine wunderbare Präventivmaßnahme, sondern auch eine großartige Möglichkeit, Beschwerden zu lindern, wenn Entzündungssymptome (wie steife Gelenke bei älteren Hunden) auftreten.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass im Körper des Hundes ein Gleichgewicht zwischen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren herrschen muss. Obwohl sie ähnlich klingen und beide bei der Steuerung von Hormonen helfen, erfüllen sie etwas entgegengesetzte Funktionen. Omega-6-Fettsäuren produzieren Hormone, die das Zellwachstum, die Blutgerinnung und die Verstärkung der Entzündung als Teil der Immunreaktion unterstützen (die gute akute Art der Entzündung, die die Heilung fördert, z. B. wenn ein Knöchel nach einer Verstauchung anschwillt). Omega-3-Fettsäuren hingegen produzieren Hormone, die das Immunsystem unterstützen, Entzündungen verringern (die schädliche, niedriggradige chronische Entzündung, die zu Krankheiten führt) und mit Omega-6-Fettsäuren so zusammenarbeiten, dass eine optimale Gesundheit erhalten bleibt.

Die meisten Hunde, die ein kommerzielles Futter (sprich: Trocken- und/oder Dosenfutter) zu sich nehmen, weisen ein Ungleichgewicht an Omega-Fettsäuren auf. Das liegt daran, dass Omega-6-Fettsäuren, die in Quellen wie Mais-, Soja-, Distel-, Sonnenblumen- und Rapsöl reichlich enthalten sind, in der Regel billiger und leichter verfügbar sind als Omega-3-Fettsäurequellen wie Fisch, Schalentiere, Hanf und Walnüsse. Die Behebung dieses Ungleichgewichts mit einer Omega-3-Ergänzung hilft, ein gesundes Immunsystem, Herz und Gehirn zu gewährleisten. Deshalb ist ein ausgewogenes Verhältnis von beidem so wichtig.

Was sind die Vorteile von Omega-3-Ergänzungen?

1. Hilfe bei der Reduzierung von Gelenkentzündungen

Alle Omega-3-Fettsäuren haben die Fähigkeit, chronische Entzündungen zu reduzieren, indem sie die Enzyme (Lipoxygenase und Cyclooxygenase) blockieren, die zu diesen Entzündungen beitragen. Die bekanntesten sind DHA und EPA, die in Fischöl-Supplementen enthalten sind. ETA, ein zusätzliches Omega-3, das in Nahrungsergänzungsmitteln mit Grünlippmuschelöl enthalten ist, ist eine seltene Form, die noch einen Schritt weiter geht: Es wirkt tatsächlich auf Genebene, um die Produktion von Cyclooxygenase zu senken. Das bedeutet weniger Gelenkentzündungen, weniger Schmerzen und mehr Beweglichkeit für den vierbeinigen Begleiter.

2. Unterstützung der Herzgesundheit

Die regelmäßige Gabe eines Omega-3-Präparates kann das Risiko für Vorhofflimmern (auch bekannt als unregelmäßiger Herzrhythmus) sowie für Herzprobleme senken. Es kann auch den Cholesterin- und Triglyceridspiegel senken, zur Aufrechterhaltung eines gesunden Blutdrucks beitragen und das Risiko eines Schlaganfalls oder anderer herzbezogener Probleme verringern.

3. Die Gehirnfunktion erhöhen

Eine Omega-3-Supplementierung kann auch die Gesundheit des Gehirns von Hunden fördern. Studien deuten darauf hin, dass eine Nahrungsergänzung mit Omega-3-Fettsäuren bei Hunden die kognitiven Funktionen und das Gedächtnis unterstützen kann, vor allem bei älteren Hunden.

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