Hunderassen

Husky

Basic Facts

Rasse:Husky
FCI-Gruppe/Sektion:5 Spitze und Hunde vom Urtyp / 1 Nordische Schlittenhunde ohne Arbeitsprüfung
Ursprungsland:Vereinigte Staaten von Amerika
Verwendung als:Schlittenhund
Widerristhöhe:50,5 bis 60 cm
Gewicht:15,5 bis 28 kg
Haarkleid:Mittellang, mit weichter, dichter Unterwolle und steifem Deckhaar
Variation:Farben: Reinweiß, Schwarz, Rot, diverse andere Farbtöne und Zeichnungen
Tabelle zu Fakten über den Husky

Wesenszüge

Der Husky, laut Rassestandard korrekterweise Siberian Husky, gehört zu den Schlittenhunden und hat damit einen ausgeprägten Bewegungsdrang. Zwar gelten gut ausgelastete Huskys als gute Familienhunde, da sie sich als Spielkameraden für den Nachwuchs eignen, mit Katzen verträglich sind und wenig kläffen, allerdings ist die Voraussetzung dafür, dass auch ihre eigenen Bedürfnisse erfüllt werden. Denn neben all den positiven Eigenschaften und dem ausgeprägten „Will to please“ seinem Menschen gegenüber kann der Husky auch eigenwillig, stur und arrogant sein.

Auslastung & Umgang

Aufgrund des enormen Bewegungsdrangs des Huskys ist er nicht für jeden künftigen Hundehalter geeignet. So gibt es zwar durchaus auch gemütliche Vertreter dieser Rasse, die nicht zwingend vor einen Schlitten gespannt werden wollen, mehrere Stunden Auslauf pro Tag sind aber unbedingt erforderlich. Zudem sollten Huskys stets einen guten Grundgehorsam antrainiert bekommen. Grund dafür: Neben dem großen Bewegungsdrang und der Eigenwilligkeit liegt im Husky auch ein starker Jagdtrieb.

Erziehung & Pflege

In der Regel ist die Jagdleidenschaft kaum zu bremsen und dann wird die Grunderziehung schnell vergessen, wenn ein jagdbares Objekt dem Husky gegenübertritt. Absolute Unterordnung, wie man sie von anderen Rassen bisweilen kennt, ist dem Husky nicht in die Wiege gelegt. Genau das führt aber in mancher Situation dazu, dass der Husky seinen Menschen und sich in Gefahr bringt. Daher ist diese Rasse nur für Hundehalter empfehlenswert, die sich mit ihr auskennen und den Hund von Anfang an so erziehen, dass sie ihn immer im Griff haben. Anfängern dagegen kann der Husky nicht empfohlen werden. Aufgrund des mittellangen, dicken und zweischichtigen Fells kommt es beim Husky schnell zu Verfilzungen. Das regelmäßige Bürsten ist deshalb unbedingt erforderlich.

Bildquelle: https://pixabay.com/de/photos/search/husky/

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