Australian Shepherd

Rasse:

Australian Shepherd

FCI-Gruppe/Sektion:

1 – Hütehunde und Treibhunde / 1 Schäferhunde ohne Arbeitsprüfung

Ursprungsland:

USA

Verwendung als:

Hütehund auf Farmen und Ranches

Haarkleid:

Mittellang, wetterbeständig, gerade bis gewellt, mit Unterwolle, die sich an klimatische Bedingungen anpasst

Widerristhöhe:

46 bis 58 cm

Gewicht:

16 bis 32 kg

Variationen:

Fellfarben: Bluemerle, Schwarz, Redmerle, Rot mit und ohne weiße/kupferfarbene Abzeichen

Häufige Erkrankungen:

  • Überempfindlichkeit gegenüber Medikamenten aufgrund MDR1-Defekt
  • Epilepsie
  • Anfällig für Probleme mit Hüft- und Ellbogengelenken
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Wesen – für wen eignet sich die Rasse?

Der Australian Shepherd gehört zu den besonders agilen Hunden, die sehr viel Beschäftigung benötigen. Als Familienhund eignet sich der hübsch anzusehende Hund allerdings nur eingeschränkt. Aufgrund seiner stark ausgeprägten Arbeitsfreude und des großen Bewegungsdrangs sind viele Menschen, die sich aufgrund der Optik für den Australian Shepherd entscheiden, schnell mit diesem aufgeweckten Hund überfordert. Der Hund will täglich eine Aufgabe bekommen, die er zu erfüllen hat. Verwehrt man ihm diese, sucht er sich seine Aufgaben selbst, was im Alltag sehr problematisch werden kann, wenn er etwa beginnt, die Kinder der Familie zusammenzutreiben.

Australian Shepherd will gefordert werden

Durch seinen hohen Anspruch an Zuwendung, Abwechslung und verschiedene Aufgabenstellungen ist der Australian Shepherd nicht für Anfänger geeignet. Auch Hundehalter, die auf der Suche nach einem ruhigen und anspruchslosen Gefährten sind, sollten sich gegen den Australian Shepherd entscheiden. Reines Joggen oder Herumtoben mit den Kindern reicht dem Australian Shepherd übrigens nicht aus, wenngleich er sich für diese Beschäftigungen durchaus begeistern kann. Er will ebenso geistig gefordert werden. 

Dieser Einsatz als Jagdhund in vergangenen Zeiten sorgt auch dafür, dass der Akita Inu bis heute einen großen Bewegungsdrang hat. Als sportlicher Begleiter für den Menschen und im Hundesport jeder Art fühlt sich der Akita besonders wohl. 

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Hoher Zeitaufwand

Der Australian Shepherd ist intelligent und lernfreudig und erarbeitet zusammen mit seinem Menschen gerne neue Befehle und Kommandos. Außerdem wurde diese Rasse dazu gezüchtet, auch eigenständig Entscheidungen zu treffen. Mit ständigen, stupiden und in den Augen des Hundes sogar sinnlosen Wiederholungen wird man ihm nicht gerecht. In diesen Fällen kann es auch zur Leistungsverweigerung kommen. Durch das mittellange Fell ist es zudem nötig, dass der Australian Shepherd regelmäßig gebürstet wird, so dass neben dem Zeitaufwand für die Ausbildung auch die Fellpflege mit beachtet werden muss.

Betreuender Verein in Deutschland:

Club für Australien Shepherd e.V.

Claudia Bosselmann

Weiler 7

79843 Löffingen-Weiler

Tel: 07654 – 92 14 20

www.casd-aussies.de