American Staffordshire Terrier

Rasse:

American Staffordshire Terrier

FCI-Gruppe/Sektion:

3 Terrier / 3 Bullartige Terrier ohne Arbeitsprüfung

Ursprungsland:

USA

Verwendung als:

Jagd- und Hütehund (früher)

Haarkleid:

Kurz, glänzend, dicht

Widerristhöhe:

43 bis 48 cm

Gewicht:

18 bis 30 kg

Variationen:

Alle Farben erlaubt, möglichst nicht mehr als 80 Prozent Weiß, leberfarben oder Schwarz mit Brand

Rassespezifische Erkrankungen:

Hüftgelenksdysplasie (HD), Herzschwäche

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Wesen – für wen eignet sich die Rasse?

Der American Staffordshire Terrier war zwar einst Jagd- und Hütehund, wird heute jedoch eher als Familien- und Wachhund gehalten. Man sagt ihm eine hohe Intelligenz nach, gleichzeitig ist er verspielt und seinen Besitzern treu ergeben und anhänglich. Gerade Kindern gegenüber zeigt sich der American Staffordshire Terrier sehr sanft. Kommt es allerdings zu Gefahrensituationen, so zeigt der Hund seine grenzenlose Tapferkeit und seinen Mut. Aufgrund dieser natürlichen Neigungen ist es nicht empfehlenswert, diesen Hund einer Schutzhundeausbildung zuzuführen. 

Bewegungsdrang

Allerdings muss man sich mit ihm beschäftigen, denn der American Staffordshire Terrier ist ein Arbeitstier und muss bewegt und beschäftigt werden. Schon früh sollte man damit beginnen, ihn mit Artgenossen in Kontakt zu bringen. Nur so kann die Sozialisation gelingen und unerwünschtes Verhalten, dass gerade beim American Staffordshire Terrier schnell durch die Medien geht, vermieden werden. Der American Staffordshire Terrier kann zum Rettungshund ausgebildet werden und eine echte Aufgabe erhalten, er eignet sich aber auch für nahezu jeden Hundesport.

Dieser Einsatz als Jagdhund in vergangenen Zeiten sorgt auch dafür, dass der Akita Inu bis heute einen großen Bewegungsdrang hat. Als sportlicher Begleiter für den Menschen und im Hundesport jeder Art fühlt sich der Akita besonders wohl. 

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Erziehung

Wichtig ist aber in jedem Fall, bereits frühzeitig mit einer konsequenten Erziehung zu beginnen, denn der American Staffordshire Terrier ist ein echtes Kraftpaket. Deshalb sollte er frühzeitig lernen, seine Kraft im Zaum zu halten. Die Konsequenz spielt bei diesem Hund eine besonders wichtige Rolle in der Erziehungsarbeit, denn Fehler bei der Erziehung deckt er schnell auf und testet dann auch gerne seine Grenzen einmal erneut aus. Ebenfalls muss der American Staffordshire Terrier einen klaren Platz im Rudel erhalten, sonst versucht er, die Rudelführung zu übernehmen. Dafür verlangt die Rasse ihren Menschen bei der Pflege nur wenig ab. Das kurze Haar kann hin und wieder gebürstet werden, ist aber quasi selbstreinigend, so dass das Bürsten lediglich der Gewöhnung an diese Prozedur dient.