Akita Inu

Rasse:

Akita Inu

FCI-Gruppe/Sektion:

5 Spitze und Hunde vom Urtyp / 5 Asiatische Spitze und verwandte Rassen ohne Arbeitsprüfung

Ursprungsland:

Japan

Verwendung als:

Begleithund

Haarkleid:

Hartes, gerades Deckhaar, weiche, dichte Unterwolle

Widerristhöhe:

30 bis 45 kg

Gewicht:

58 bis 70 cm

Variationen:

Farben: Rot-falbfarben, Sesam, gestromt, Weiß

Rassespezifische Erkrankungen:

Hüftgelenksdysplasie (HD), Schilddrüsenunterfunktion, kongenitales Vestibularsyndrom (Innenohrerkrankung, erblich bedingt), Hautprobleme (Sebadentitis)

Akita Inu

Wesen – für wen eignet sich die Rasse?

Der Akita Inu oder auch nur Akita wird als ruhiger, gehorsamer, treuer und lernbegieriger Hund bezeichnet. Trotzdem hat er seine Eigenständigkeit nie verloren, was für manchen Hundehalter schon einmal zum Problem werden kann. Der Akita Inu lässt sich zu nichts zwingen, was er nicht will und behält selbst in schwierigen Situationen einen kühlen Kopf. Fremden gegenüber zeigt er sich reserviert und vorsichtig, seinen Bezugspersonen gegenüber ist er allerdings treu ergeben. Dies kann sogar so weit gehen, dass der Akita einen gewissen Schutzinstinkt seinem Menschen gegenüber entwickelt. 

Jagdtrieb

Während der Akita Inu in der Wohnung recht ruhig ist, entfaltet er draußen sein volles Temperament. Dann wird auch schnell deutlich, dass er früher zur Jagd eingesetzt wurde. Manche Vertreter dieser Rasse haben sich einen gewissen Jagdtrieb auch heute noch erhalten, was sich künftige Akita-Besitzer durchaus vor Augen führen sollten. 

Dieser Einsatz als Jagdhund in vergangenen Zeiten sorgt auch dafür, dass der Akita Inu bis heute einen großen Bewegungsdrang hat. Als sportlicher Begleiter für den Menschen und im Hundesport jeder Art fühlt sich der Akita besonders wohl. 

Akita Inu
dog, akita, akita inu

Erziehung

Die Erziehung eines Akita Inus gestaltet sich nicht immer einfach, denn die Rasse gilt als sehr dickköpfig. Erst wenn der Akita einen Sinn in dem geforderten Kommando sieht, wird er dieses mit Begeisterung ausführen. Wer ihn dennoch zwingen will oder in der Erziehung mit Härte arbeitet, bekommt als Dank einen Hund, der sein Vertrauen in seinen Menschen verliert und weitere Mitarbeit verweigern wird.

Pflege

Pflegetechnisch muss man den Akita Inu zwei Mal im Jahr, nämlich während des Fellwechsels, deutlich unterstützen. Tägliches Bürsten, mit dem die abgestorbenen Haare aus dem Fellkleid entfernt werden, ist dann Pflicht. Während des übrigen Jahres kann man den Akita Inu wöchentlich bürsten. Sein Fell ist von Haus aus schmutz- und wasserabweisend, so dass er nur selten für Verunreinigungen in der Wohnung sorgen wird.

japanese akita, akita, akita inu